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14/11/2018 Die ERBUD-Gruppe nach drei Quartalen 2018: Aufholung von Verlusten und Schuldenreduzierung
  • Rückgang des EBIT-Verlusts um 13,3 Mio. PLN und des Nettoverlusts um 5,1 Mio. PLN gegenüber Ende Juni 2018.
  • Verringerung der Nettoverschuldung um 45,2 Mio. PLN (47%), stabile Liquiditätslage, sicherer Bargeldbestand. 
  • Steigerung der Umsatzerlöse aus dem Auslandsgeschäft des Konzerns um 52% im Jahresvergleich durch den Erwerb der deutschen Gesellschaft IVT. 
  • Steigerung des Umsatzes im Ingenieur- und Straßenbau um 150% gegenüber dem Vorjahr.
 
Nach drei Quartalen 2018 verringerte die ERBUD-Gruppe den EBIT-Verlust im Vergleich zu Ende Juni um 13,3 Mio. PLN und den Nettoverlust um 5,1 Mio. PLN. Der Konzern reduzierte auch ihre Nettoverschuldung um 45,2 Mio. PLN, d. h. um 47% gegenüber dem Ende des ersten Halbjahres. Der Auftragsbestand der Gruppe belief sich Ende September auf 2,5 Mrd. PLN. 
 
Der Gesamtumsatz der ERBUD-Gruppe betrug Ende September 1 625 Mio. PLN und erhöhte sich um 27% im Jahresvergleich. Gleichzeitig verzeichnete der Konzern einen EBIT-Verlust von 27,1 Mio. PLN und einen Nettoverlust von 24,7 Mio. PLN, gegenüber dem EBIT-Gewinn von 25 Mio. PLN und dem Nettogewinn von 14,9 Mio. PLN im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der EBIT-Verlust nach drei Quartalen um 13,3 Mio. PLN und der Nettoverlust um 5,1 Mio. PLN gegenüber Ende Juni niedriger waren.
 
Allein im dritten Quartal beliefen sich die Umsatzerlöse in der ERBUD-Gruppe auf 665 Mio. PLN und lagen damit um 31% über dem Vorjahreswert. Das Bruttoergebnis vom Umsatz stieg um 33% im Jahresvergleich auf 42 Mio. PLN und das EBIT um 30% im Jahresvergleich auf 13 Mio. PLN. Die Gruppe erzielte im dritten Quartal einen Nettogewinn von 5,1 Mio. PLN. 
 
Die ERBUD-Gruppe begann, den im ersten Halbjahr verbuchten Verlust, vor allem aufgrund ungünstiger Veränderungen im Baumarkt, auszugleichen. Wir setzen die damals abgegebene Erklärung um, nach der wir die Ergebnisse in den Folgeperioden verbessern sollten, sagt Dariusz Grzeszczak, Vorstandsvorsitzender der ERBUD S.A.
 
Nach drei Quartalen 2018 belief sich der Umsatz der ERBUD-Gruppe aus Hochbau im Polen auf 1 064 Mio. PLN und stieg um 19% gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtumsatz des Segments Energie und Wartung betrug 231 Mio. PLN und erhöhte sich um 38%. Den größten Zuwachs verzeichnete jedoch das Segment Ingenieur- und Straßenbau, in dem die Umsätze um fast 150% auf 181 Mio. PLN stiegen.
 
Demgegenüber betrug der Gesamtumsatz der ERBUD-Gruppe aus Auslandsgeschäften, sowohl im Hochbau als auch im Energie- und Wartungssegment, 220 Mio. PLN und erhöhte sich im um 52% im Jahresvergleich. 
 
Die geografische und produktbezogene Diversifizierung ist ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells der ERBUD und sichert die langfristige Stabilität der Gruppe. Dies ist besonders wichtig in den Zeiten, in denen eine schlechte Situation in einer Baubranche  durch gute Ergebnisse in einem anderen Segment ausgeglichen werden kann. Sehr gute Ergebnisse erzielt Ende September unsere deutsche Wartungsgesellschaft IVT mit einem Nettoergebnis von 4,6 Mio. PLN als auch das   Ingenieur- und Straßenbauunternehmen PBDI  mit einem Reingewinn von 5 Mio. PLN. Das gewonnene Auftragsportfolio ermöglicht es dem Konzern,  ein positives Ergebnis in den Folgeperioden zu erzielen, sagt Dariusz Grzeszczak. 
 
Zum Ende des dritten Quartals 2018 verfügte die ERBUD-Gruppe über ein Auftragsportfolio von 2 458 Mio. PLN, also das war um 16% mehr als im Vorjahr. Der  Auftragsbestand für 2018 betrug 625 Mio. PLN, für 2019 - 1 573 Mio. PLN und für die folgenden Jahre (2020-2021) 260 Mio. PLN. Ende September dieses Jahres lag der Anteil der öffentlichen Aufträge im Portfolio bei 21%.  
 
Unter den im dritten Quartal 2018 von ERBUD S.A. abgeschlossenen Verträgen ist der Auftrag für die Errichtung eines Vertriebszentrums des Lidl-Einkaufsnetzes in Stargard im Wert von 195,5 Mio. PLN zu nennen. Bereits im vierten Quartal unterzeichnete PBDI (als Konsortialmitglied) einen Vertrag über den Bau eines Abschnitts der Schnellstraße S3 in Niederschlesien im Wert von 715,2 Mio. PLN, wovon 357,6 Mio. PLN auf PBDI entfallen.
 
Trotz des kumulierten Verlusts hat weiterhin die ERBUD-Gruppe eine stabile Finanzlage. Dies wird durch die Verringerung der Nettoverschuldung um 45,1 Mio. PLN gegenüber Ende Juni 2018 bestätigt, was einen Schuldenabbau um fast 50% bedeutet. Ende September verfügte der Konzern über Barmittel in Höhe von 90 Mio. PLN.
 
Die Beschäftigung im Konzern belief sich zum Ende des dritten Quartals 2018 auf 2 605 Personen und stieg gegenüber dem Jahresbeginn um 269 Mitarbeiter (einschließlich 240 in der erworbenen Firma IVT). 
 
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