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25/02/2019 Das Auftragsportfolio der ERBUD-Gruppe Ende 2018 in Höhe von 2,5 Mrd. PLN
Die ERBUD-Gruppe hat zum Jahresende 2018 über einen Auftragsbestand von 2,5 Mrd. PLN verfügen, 22,3% mehr als zum Ende des Vorjahres. Allein im Jahr 2019 gibt es 1,8 Mrd. PLN. Die Anpassung des Ergebnisses des letzten Jahres und die Abschreibung des Verlustes bei unrentablen Aufträgen zum 30. Juni 2018 gibt dem Vorstand die Gewissheit, dass in den kommenden Quartalen keine negativen Ereignisse im Konzern eintreten werden.
 
Der Vorstand der ERBUD S.A. hat Mitte des vergangenen Jahres das Ergebnis aller von der ERBUD-Gruppe ausgeführten Verträge, bei denen die ursprünglich geplanten Margen aufgrund der schwierigen Situation auf dem Baumarkt reduziert wurden, angepasst. Infolgedessen hat die Gesellschaft zum 30. Juni 2018 einen Konzernverlust verzeichnet. Bereits im dritten Quartal erzielte die Gruppe jedoch ein Betriebsergebnis von 13 Mio. PLN.
 
Mitte des vergangenen Jahres haben wir uns von der Vergangenheit abgeschnitten und die Situation im Konzern bereinigt. Dadurch haben wir heute ein stabiles Wachstum und eine ruhige Zukunft vor uns. Ein diversifiziertes Auftragsportfolio gibt uns Sicherheit gegen konjunkturelle Schwankungen in einzelnen Segmenten. Die selektive Auswahl nachfolgender Aufträge wird nun sehr wichtig sein. Ab diesem Jahr wollen wir wieder auf dem Niveau der vergangenen Jahre, d. h. über 2%, zurückkehren, sagt Dariusz Grzeszczak, Vorsitzender der Verwaltung der ERBUD S. A.
 
Ein sehr positives Signal für das Unternehmen und eine Bestätigung der Glaubwürdigkeit der ERBUD-Gruppe auf dem polnischen Baumarkt ist die Verlängerung von Vereinbarungen mit Finanzpartnern.
 
Alle mit uns zusammenarbeitenden Banken und Versicherungsgesellschaften sind ausnahmslos weiterhin  bei uns. Vielen Dank für das Vertrauen. Dies ist ein gutes Zeichen für eine baldige Rückkehr zum Gewinn, erklärt der Verwaltungsvorsitzende der ERBUD S.A.
 
Das stärkste Element im Auftragsportfolio der ERBUD-Gruppe ist der Hochbau mit einem Anteil von 73%. Gleichzeitig ist die Neueröffnung des Marktes für Windparks ein guter Aspekt für die ERBUD-Gruppe. Nach drei Jahren der Stagnation, verursacht durch ungünstige Gesetze, haben erneuerbare Energien aus Windparks wieder die Chance, ein wichtiges Element des polnischen Energiemix zu werden. Die letzten RES-Auktionen (Erneuerbare Energiequellen) erwiesen sich als die vorteilhaftesten für Windparkprojekte.
 
Im Zusammenhang mit der Änderung der Situation auf dem Markt für erneuerbare Energien hat PBDI, ein Unternehmen der ERBUD-Gruppe, Schritte untergenommen, um die Position des Marktführers in der Bauindustrie für erneuerbare Energien in Polen zu behaupten. Ich möchte Sie daran erinnern, dass PBDI im Jahr 2016 aufgrund des Baus von Windparks einen Umsatz von 150 Millionen PLN  erzielt hat. In naher Zukunft möchten wir dieses Ergebnis zumindest wiederholen, zumal PBDI auf dem Markt für erneuerbare Energien nicht nur mit dem Preis, sondern auch mit der Erfahrung, Fertigstellungsfrist, und  Ausführungsqualität konkurriert, erklärt Dariusz Grzeszczak.
 
Gleichzeitig beobachtet die ERBUD-Gruppe eine dynamische Entwicklung von Investitionen im Bereich von Solarparks, die auch die Spezialisierung von PBDI ist. In drei durchgeführten Auktionen für den Einkauf von Energie aus erneuerbaren Energieträgern (2016, 2017 und 2018) haben die Photovoltaikanlagen dominiert. Das Energieministerium kündigt in den folgenden Jahren weitere Versteigerung im Bereich Photovoltaikprojekte an.  Das Energieministerium teilt mit, dass in den kommenden Jahren weitere Auktionen für Solarprojekte durchgeführt werden.
 
PBDI von der ERBUD-Gruppe vergisst die Aktivitäten im traditionellen Straßenbau auch nicht. Im 2018 hat das Unternehmen (in einem Konsortium) einen Auftrag für den Bau eines Abschnitts der S3 erhalten. Das eingereichte Angebot war um über 100 Mio. PLN höher als das billigste. Der Gesamtnettowert des Vertrages beträgt 715,2 Mio. PLN, wobei der Anteil von PBDI 50% dieses Betrages ausmacht. 
 
Die finanzielle Situation wird auch durch die Senkung der Fixkosten verbessert, die unter anderem durch die Abflachung der Organisationsstruktur erfolgte. Dieser Prozess hat in den letzten Monaten sowohl in polnischen als auch in ausländischen Konzerngesellschaften stattgefunden.
 
Die ERBUD-Gruppe legt weiterhin großen Wert auf die Umsetzung eines auf Diversifikation basierenden Geschäftsmodells. Der Vorstand setzt große Hoffnungen auf das erfolgreiche deutsche Serviceunternehmen IVT, das im 2018 erworben wurde. Damit diversifiziert der Konzern den Umsatz sowohl nach Segmenten (im Engineering- und Dienstleistungssektor für die Industrie) als auch nach Regionen (auf dem deutschen Markt). Es sei daran erinnert, dass die guten Ergebnisse der Engineering- und Dienstleistungsunternehmen IVT und ERBUD Industry im zweiten Halbjahr 2018 die schwächeren Ergebnisse in anderen Segmenten teilweise kompensierten. Dies bestätigt die Richtigkeit des angenommenen Geschäftsmodells der Gruppe, das eine langfristige Stabilität gewährleistet.
 
Erwähnenswert ist auch, dass die ERBUD-Gruppe gerade den Prozess der Modernisierung der visuellen Identität abgeschlossen hat. 
 
Sowohl die ERBUD-Gruppe als auch ihre Unternehmen - ERBUD S.A., GWI, PBDI, ERBUD International, ERBUD Industry und ERBUD Rzeszów (die ihren Namen in ERBUD Operations geändert hat) - haben ein neues Logo erhalten.
 
Ziel der Änderungen ist es, die visuelle Identität der gesamten Gruppe zu vereinheitlichen und die Entwicklung unseres Unternehmens im Laufe von mehr als 28 Jahren Tätigkeit im In- und Ausland hervorzuheben. Wir möchten dem Markt zeigen, dass wir immer moderner werden und gleichzeitig unseren Werten, welche als Verantwortung, Innovation, Sicherheit und Partnerschaft definiert sind, treu bleiben, fasst Dariusz Grzeszczak, Vorsitzender der Verwaltung der ERBUD S. A., zussamen.
 
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